Kirchenwahl 2019

 

Am 1. Advent 2019 wird in der Evangelischen Kirchengemeinde Klettgau der neue Kirchengemeinderat gewählt. Dazu werden bereits jetzt Personen gesucht, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen möchten. Alle, die diese Aufgabe übernehmen, setzen damit eine gute protestantische, demokratische Tradition fort. Der Kirchengemeinderat setzt sich aus Gemeindemitgliedern zusammen, die für die Kirchengemeinde vor Ort Verantwortung übernehmen möchten. Er wird von allen Gemeindemitgliedern gewählt. Zum ersten Mal können sich 2019 auch Jugendliche ab 16 Jahren zur Wahl stellen lassen. Wer sich im Kirchengemeinderat engagieren oder mehr dazu erfahren möchte, welche Aufgaben die Mitglieder des Kirchengemeinderats haben, der nehme bitte Kontakt auf zu Pfr. Dr. Kaiser oder den amtierenden Kirchengemeinderäten Brigitte Rogge (Vorsitzende), Monika Appelhans, Andrea Masche, Gerhard Zühlke oder Hermann Belgardt.


Offenlegung des Wählerverzeichnisses

Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird die bisherige Praxis, das Wählerverzeichnis zur Einsichtnahme durch die wahlberechtigten Gemeindeglieder offen zu legen, aufgegeben.

Es gibt grundsätzlich nur noch ein Auskunftsrecht bezüglich der eigenen Daten oder wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass das Wählerverzeichnis unrichtig sein könnte.

Auskunftserteilung für die eigenen Daten ist während der Bürozeiten persönlich im Pfarramt, Einsprüche schriftlich ans Pfarramt.

Ende der Anfrage- und Einspruchsfrist zum Wählerverzeichnis(§ 63,64 LWG) ist der 23.09.2019


Wahlvorschlag

An den                                                                                          

Gemeindewahlausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde  Klettgau

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 Als Kandidatinnen bzw. Kandidaten für die Wahl der Kirchenältesten der oben benannten

Pfarrgemeinde / Kirchengemeinde schlagen wir vor:

Name, Vorname Geburtsdatum      Anschrift                 Zustimmung zur Kandidatur*)

 

1.____________________________________________________________

 

2.____________________________________________________________

 

3.____________________________________________________________

 

*) sowie zur Bereitschaft, für den Fall der Wahl die Verpflichtung auf das Ältestenamt (siehe Rückseite) zu unterzeichnen; ferner der Einwilligung, dass die vorstehenden Angaben zu Wahlzwecken und zur kirchlichen Verwaltung erfasst und auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Wahl genutzt werden.

 

Die Vorschlagenden:

Name, Vorname                             Anschrift                                Unterschrift

 

1.____________________________________________________________

 

2.____________________________________________________________

 

3.____________________________________________________________

 

4.____________________________________________________________

 

5.____________________________________________________________

 

Datenschutzerklärung:

Die erhobenen Daten der Vorschlagenden werden nur für die Prüfung der Kandidatur und den Fall einer Wahlanfechtung benötigt. Sie werden weder elektronisch oder in anderer Form gespeichert, noch an Dritte weitergegeben. Dieser Wahlvorschlag wird unter Verschluss beim oben genannten Empfänger aufbewahrt und nach rechtskräftigem Abschluss der Wahl unter Beachtung der Datenschutzvorschriften vernichtet.          

 

Vorlage zur Verpflichtung auf das Ältestenamt nach Art. 19 Absatz 2 Grundordnung

 

Ich erkenne die in dem Vorspruch zur Grundordnung der Evangelischen Landeskirche in  Baden (siehe nachstehenden Text) festgestellten Bekenntnisgrundlagen an.

Ich verpflichte mich, bei meinem Dienst in der Gemeindeleitung von diesen Grundlagen nicht abzuweichen, die Aufgaben einer Kirchenältesten /eines Kirchenältesten nach den Ordnungen der Landeskirche gewissenhaft wahrzunehmen und mit der Pfarrerin / dem Pfarrer zusammenzuarbeiten.

Ich bin willens, die an eine Kirchenälteste / einen Kirchenältesten gestellten Erwartungen zu erfüllen.

Grundordnung
der Evangelischen Landeskirche in Baden
vom 28. April 2007, zuletzt geändert am 24. Oktober 2018 (GVBl. S. 81)

Vorspruch

( 1 ) Die Evangelische Landeskirche in Baden glaubt und bekennt Jesus Christus als ihren Herrn, als alleiniges Haupt der Christenheit.

( 2 ) Sie gründet sich als Kirche der Reformation auf das in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments bezeugte Wort Gottes als die alleinige Quelle und oberste Richtschnur ihres Glaubens, ihrer Lehre und ihres Lebens und bekennt, dass das Heil allein aus Gnaden, allein im Glauben an Jesus Christus empfangen wird.

( 3 ) Sie bezeugt ihren Glauben durch die drei altkirchlichen Glaubensbekenntnisse:

Apostolicum, Nicaenum und Athanasianum.

( 4 ) Sie anerkennt, gebunden an die Unionsurkunde von 1821 und ihre gesetzliche Erläuterung von 1855, namentlich und ausdrücklich das Augsburger Bekenntnis als das gemeinsame Grundbekenntnis der Kirchen der Reformation, sowie den kleinen Katechismus Luthers und den Heidelberger Katechismus nebeneinander, abgesehen von denjenigen Katechismusstücken, die zur Sakramentsauffassung der Unionsurkunde in Widerspruch stehen.

( 5 ) Sie bejaht die Theologische Erklärung von Barmen als schriftgemäße Bezeugung des Evangeliums gegenüber Irrlehren und Eingriffen totalitärer Gewalt.

( 6 ) Sie weiß sich verpflichtet, ihr Bekenntnis immer wieder an der Heiligen Schrift zu prüfen und es in Lehre, Ordnung und Leben zu bezeugen und zu bewähren.

Auf dieser Grundlage gibt sich die Evangelische Landeskirche in Baden diese Grundordnung. Sie ist dabei überzeugt, dass alles Recht in der Landeskirche allein dem Auftrag ihres Herrn Jesus Christus zu dienen hat. Es findet in diesem Auftrag seine Vollmacht und seine Grenze. Daher ist jede Bestimmung der Grundordnung im Geist der Liebe Christi zu halten.