Das Jahr 2018 in Word und Bild

Ostergottesdienst am 01. April in der Lukaskirche Grießen

Im gut besuchten Ostergottesdienst am 1. April 2018 in der Grießener Lukaskirche um 10.00 Uhr taufte Pfr. Dr. Kaiser drei Kinder aus Waldshut und aus Grießen. Thema seiner Predigt war folglich auch die Taufe. Für die Musik sorgten er selbst (Gitarre) und Gabriel Kaiser (Violine). In der Evangelischen Kirchengemeinde Klettgau gibt es keine extra Taufsonntage - Taufen finden an jedem Sonntag im Jahr statt, hin- und wieder auch zu besonderen Gelegenheiten (Rheintaufe, Taufe im Gottesdienst beim Familien-Open-Air). Mit der Taufe wird das Kind in die weltweite christliche Kirche aufgenommen. Die Taufe ist ein Sakrament und bedingungslos - benötigt wird einzig fließend Wasser. Getauft werden in der Regel Babys, aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Taufe ist einmalig und wird von allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) anerkannt. Wichtig sind die Paten, die in der Diaspora nicht zwingend evangelisch sein müssen.  Da die Glocken der Lukaskirche wegen Sicherheitsmängeln derzeit stillgelegt sind, finden alle Gottesdienste bis auf diesen und die Konfirmation am 5.5.2018, 15.30 Uhr in der Matthäuskirche in Erzingen statt. Die genauen Uhrzeiten der Gottesdienste sind den gängigen Medien (Homepage, Mitteilungsblatt, Südkurier) zu entnehmen.

  


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Karfreitagsgottesdienst am 30. März in der Matthäus Kirche Erzingen

 

 

 

 

Im gut besuchten Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl am 30. März 2018, 10.00 Uhr in der Matthäuskirche informierte Pfarrer Dr. Kaiser die anwesenden Gemeindeglieder über die Überlegungen des Kirchengemeinderates im Blick auf den Zustand der Lukaskirche und lud alle Mitglieder zur Gemeindeversammlung am 21. April 2018, 17.00 Uhr im Anschluss an den Gottesdienst ein. Thema der diesjährigen Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Klettgau wird das Liegenschaftsprojekt der Evangelischen Landeskirche in Baden sein. Im vergangenen Jahr wurde in der gesamten Landeskirche der kirchliche Gebäudebestand aufgenommen und die Gebäude einer Kirchengemeinde ins Verhältnis zu ihren Mitgliedern gesetzt. Für den Klettgau bedeutet das: Die Evangelische Kirchengemeinde Klettgau hat derzeit (2018) 900 Mitglieder und unterhält drei Gebäude: die Lukaskirche in Grießen, die Matthäuskirche in Erzingen und das Pfarrhaus in Grießen. Auf der Gemeindeversammlung wird besprochen werden, wie es mit der Lukaskirche in Grießen weitergehen soll. Derzeit hat der Sicherheitsbeauftragte der Landeskirche dem Kirchengemeinderat dringend geraten, die Glocken sofort stillzulegen, da ansonsten die Statik des gesamten Turms in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Die Konfirmation wird wie geplant am 5. Mai 2018, 15.30 Uhr in der Lukaskirche stattfinden, allerdings darf nicht geläutet werden. Auf der Gemeindeversammlung wird u. a. von den Mitgliedern der Kirchengemeinde besprochen werden, ob sich die Kirchengemeinde weiter verschulden soll und man mit einem Kredit die Lukaskirche saniert oder ob man sich besser von dem Gebäude trennt. Die Versammlung ist öffentlich, der Kirchengemeinderat lädt herzlich dazu ein.

Konfi Samstag "Making off" am 24. März

Bei herrlichem Frühlingswetter bereiteten die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Kadelburg und aus dem Klettgau am 24. März 2018 den Gottesdienst zum Abschluss ihrer Konformationszeit vor. Zu diesem Anlass brachten sie ihre Gipsmasken zu Ende und gestalteten ein Bild zu einem Psalmwort. Die Klettgau Konfis präsentierten ihre Arbeiten im Abendgottesdienst in der Matthäuskirche um 17.00 Uhr, in dem auch noch der Film, den sie in Burg Wildenstein im Konfi-Lager gedreht hatten, zur Aufführung gebracht wurde. Und wie es hatten sich damals mit dem Leben und Werk Martin Lutter beschäftigt und ihre Erkenntnisse ins Bild gesetzt. Dieser Gottesdienst, der früher Konfirmandenprüfung hieß, ist der letzte Gottesdienst, den die Konfis vor ihrer Konfirmation selbst gestalten.


Besuch aus der Schweiz am 24. März

Bei schönstem Frühlingswetter wanderte am 24. März 2018 eine Pilgergruppe aus dem schweizerischen Neunkirch unter der Leitung von Reto Friedmann auf den Spuren von Thomas Müntzer aus dem Schaffhauser Klettgau nach Grießen. Die `Ökumenische Wanderung´ steht in einer Reihe von Wanderungen, die seit 17 Jahren im Kanton Schaffhausen angeboten werden. In der Lukaskirche hielt Walter Bernhart, Kenner der Lokalhistorie, einen kleinen Vortrag zu Müntzer. Das Bild von Andreas Richert, das in der Lukaskirche im Thomas-Müntzer-Raum hängt, kam nach Auskunft von Reto Friedmann bei den Pilgerinnen und Pilgern gut an: „Es wurde rege gedeutet und darüber diskutiert.“ Pfarrer Dr. Kaiser, der an diesem Samstag mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden das `Konfi-Gespräch´ in der Matthäuskirche vorbereitete und sich deshalb entschuldigen ließ, ließ Reto Friedmann sein Buch „Thomas Müntzer. Der Mann mit der Regenbogenfahne“ zukommen und dankte für den Besuch.


Unterricht in den Gemeinschaftschulen Klettgau und Rheintal im März

Im Religionsunterricht in den Gemeinschaftsschulen Klettgau und Rheintal, an denen Pfr. Dr. Kaiser unterrichtet, dreht sich im Moment, passend zum kommenden Frühlingsanfang, alles um die Passion Jesu und das Osterfest. Pfr. Kaiser setzt zur Wissensvermittlung gerne Jesusfilme als Medien ein, diktiert aber auch hin- und wieder den Schülerinnen und Schülern wichtige Texte ins Heft. Hier ein paar ihrer Stilblüten…

  


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  Verabschiedung Pfarrer i. R. Herr Kurt Josef Beardi am 11. März

Am Sonntag, den 11. März 2018, 10.00 Uhr sprang Pfr. Dr. Kaiser für den ursprünglich angekündigten, aber leider an Grippe erkrankten Pfarrer i. R. Kurt Josef Beardi ein. Deshalb machte er im Anschluss an den Gottesdienst einen Hausbesuch bei dem Erkrankten und überbrachte ihm als Dankeschön des Kirchengemeinderats der Evangelischen Kirchengemeinde Klettgau ein Buchgeschenk. Pfarrer Beardi hat nach seinem Eintritt in den Ruhestand vor 15 Jahren pflichtbewusst und zuverlässig immer wieder Predigt- und Kasualvertretungsdienste übernommen. Seinen kommenden 80. Geburtstag nahm er zum Anlass, um nun endgültig in den Ruhestand zu treten. Er freute sich über das Geschenk, dankte dem Kirchengemeinderat, stand noch für ein Selfie zur Verfügung und verabschiedete sich von Pfr. Kaiser in seiner typisch humorvollen, rheinländisch-fröhlichen Art mit einem Zitat von Heinrich Böll: „Ende einer Dienstfahrt!"


Konfirmandenunterricht am 09. März

Thema des Konfirmandenunterrichts am Freitag, den 9. März 2018 waren „Psalmen". Mittels Gipsmasken versuchten sich die Konfis mit dem „Ich" der Psalmen als Reflexionen über sich selbst kreativ auseinanderzusetzen.


Filmgottesdienst am 24. Februar

Nach einem Konfi-Samstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Kadelburg fand am Abend des 24. Februar 2018 ein Filmgottesdienst in der Matthäuskirche statt. Der Gottesdienst griff das Thema des Konfi-Samstages auf: den Widerstreit zwischen Gut und Böse in der Welt, das Finden der nötigen Balance und schlussendlich den Sieg des Guten über das Böse.


Ökumenischer Jahrestag am 20. Februar in der Waldshuter Versöhnungskirche

Thema der diesjährigen ökumenischen religionspädagogischen Jahrestagung, die am 20. Februar 2018 in der Waldshuter Versöhnungskirche stattfand und sich an staatliche und kirchliche Lehrkräfte wandte, war: "Die Bedeutung des Religionsunterrichts in der Schule von heute". Das Hauptreferat der von der evangelischen Schuldekanin Martina Dinner und dem römisch-katholischen Schuldekan Markus Schmitt organisierten amtlichen ganztägigen Veranstaltung, an der auch Pfr. Dr. Kaiser teilnahm, hatte Prof. Dr. Albert Biesinger, emeritierter Professor für Religionspädagogik an der Universität Tübingen.


Parisreise vom 12. - 16. Februar

Ihre diesjährige Reise führte 31 interessierte Jugendliche und Erwachsene aus dem Kirchenbezirk Hochrhein unter der Leitung von Bezirksjugendpfarrerin Andrea Kaiser aus Kadelburg und Pfarrer Dr. Kaiser aus Klettgau vom 12. -16. Februar 2018 in die Hauptstadt Frankreichs: In Paris wurden bei winterlichen Temperaturen die touristischen Highlights wie Schloss Versailles (Foto), der Eiffelturm, der Louvre und das Centre Pompidou besucht und auf den Champs Elysees flaniert. Aber auch die bekannten religiösen Stätten wie Sacre Coeur und Notre Dame durften nicht fehlen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ausgiebig Gelegenheit, die Stadt auf sich wirken zu lassen: Beeindruckend waren beispielsweise Rundgänge im jüdischen Viertel Marais und in den alten Passagen, für die Paris als moderne Metropole des 19. Jahrhunderts (so Walter Benjamin) berühmt ist. Auch das Shoppen kam nicht zu kurz, wie z. B. im berühmten Kaufhaus La Fayette. Im nächsten Jahr wird es in den Fasnachtsferien wieder eine Städtetour für alle Interessierten geben.


Taize am 14 Januar nach Schaffhausen

Ihren Mitarbeiterausflug unternahmen die zahlreichen Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinden Klettgau und Kadelburg per Reisebus ins Münster nach Schaffhausen, wo unter der Leitung von Pfr. Matthias Eichrodt zum wiederholten Male eine „Nacht der Lichter“ stattfand. Zu diesem Anlass war das Münster in den Farben von Taizé orange geschmückt. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher sangen gemeinsam mit einem kleinen Orchester und einem 90köpfigen Chor die vertrauten Gesänge der ökumenischen Kommunität aus Burgund, wo sich auch heute noch zigtausend Jugendliche das Jahr hindurch treffen.


Ökumenischer Neujahrsgottesdienst am 01. Januar in der St. Georg Kirche Erzingen

Der Ökumenische Neujahrsgottesdienst begann am 1. Januar 2018 um 17.00 Uhr in der St. Georg Kirche in Erzingen. Die Klettgauer Christinnen und Christen begrüßten damit das neue Jahr 2018. Der Gottesdienst war von ehrenamtlichen Gemeindegliedern der altkatholischen, evangelischen und römisch-katholischen Gemeinden unter Leitung von Pfarrer Thomas Mitzkus gemeinsam vorbereitet worden und aktualisierte die Jahreslosung für 2018: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6) Von evangelischer Seite waren Ilse Jehle und Inge Roloff beteiligt. Inge Roloff berichtete von ihrem Einsatz für Flüchtlinge im Klettgau: Die rüstige 91jährige betonte, dass sie selbst als Flüchtling nach dem Zweiten Weltkrieg viel Hilfe erfahren durfte und dass sie deshalb selbstverständlich etwas an heute Bedürftige zurückgeben wollte. Außerdem, so Inge Roloff, gebiete es ihr christlicher Glaube, sich aus Nächstenliebe heraus für ihren Nächsten, gleich wer das ist und woher er kommt, einzusetzen. Ihr Statement wurde spontan von der versammelten Gottesdienstgemeinde mit einem kräftigen Applaus belohnt. Pfarrerin Andrea Kaiser legte dann in einem eher meditativen Beitrag die Jahreslosung 2018 aus. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte Andreas Konrad an der Orgel und der Chor „Just for Fun“.


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