In geselliger Runde trafen sich die Seniorinnen und Senioren der Kirchengemeinde am 22.5.2012 mit Pfarrer Dr. Kaiser und Team. Neben einem kleinen musikalischen Programm standen Geschichten von Johann Peter Hebel und zeitgeschichtliche Themen im Zentrum des Gedankenaustauschs.
Ihre Diamantene Hochzeit feierten am Samstag um 11. 30 Uhr in der Matthäuskirche Johanna und Arthur Gäng aus Erzingen. Den Gottesdienst anlässlich der Wiederkehr des 60. Jahrestages ihrer kirchlichen Trauung gestaltete in Vertretung des durch Konfirmationen verhinderten Pfarrer Dr. Kaiser dessen Kollege, Adrian Ingold, Pfr. i. R. aus Waldshut, begleitet an der Orgel von Daniel Werner aus Hohentengen.
Konfirmiert von Pfr. Dr. Kaiser wurde Marina Wottke am 5. Mai 2012 im Gottesdienst um 15. 30 Uhr in der Lukaskirche zu Grießen. Am 6. Mai 2012 um 10.00 Uhr wurden in der Erzinger Matthäuskirche von Pfr. Dr. Kaiser und Pfrin. Kaiser konfirmiert (von links nach rechts): Rebecca Rogge, Michelle Radandt, Fabian Kailer, Nils Blumauer und Justin Trende. Die Konfirmierten halten als Geschenk der Kirchengemeinde ein Büchlein mit Ereignissen aus der Zeit ihres Konfi-Unterrichts in Händen, dessen Umschlag die Kindergottesdienstkinder unter Anleitung von Marlies Burger und Dagmar Schäuble extra zu diesem Anlass gestaltet hatten. In Grießen hatte Kristen Albrecht das Grußwort des Kirchengemeinderates überbracht, in Erzingen hielt Ute Rotzinger die Rede an die Konfirmierten.
Besuch von den Grundschülerinnen und Grundschülern mit ihrer Religionslehrerin Katrin Bartz erhielt Pfarrer Dr. Kaiser am Donnerstag, den 26. April 2012 in der Lukaskirche. Die Kinder hatten sich mehrere Fragen zum Thema `evangelische Kirche´ überlegt, z. B., wann die Kirche entstanden ist und warum sie im Verhältnis zur katholischen Kirche in Grießen so klein ausfällt. Pfarrer Kaiser kam mit ihnen in ein munteres und humorvolles Gespräch zur Geschichte und zur Gegenwart der Klettgauer evangelischen Gemeinde. Dabei ging es auch um wesentliche evangelische Grundüberzeugungen und u. a. um die Taufe. Einige der Kinder waren nicht getauft, andere zum ersten Mal in der Kirche. Gemeinsam wurde danach zwei Lieder gesungen, auch ein Kanon wurde probiert. Als Abschiedsgeschenk gab es für jedes Kind ein `Glaubenstattoo´ zum Thema `Jona und der Wal´, bevor die Kinder wieder den Rückweg zur Schule antraten.
Gut besucht war der Familiengottesdienst am Sonntag Miserikordias Domini am 22. April 2012. In bewährter Weise machten Pfarrer Dr. Kaiser und Gloria Kaiser Musik, während Brigitte Rogge den Kindern eine Geschichte vorlas und sie danach in einem Aktionsteil zum Pflanzen von Blumensamen einlud - einer Einladung, der Kinder und Eltern gerne nachkamen. Die eingetopften Planzen wurden gerne mit nach Hause genommen. Beim anschließenden Apéro kam man ungezwungen ins Gespräch miteinander.
Nachdem die Kirchengemeinde den Karfreitag in einem gut besuchten Gottesdienst mit Abendmahl in der Lukaskirche gefeiert hatte, bot der Kirchengemeinderat in diesem Jahr erstmals an Ostersonntag ein Osterfrühstück im Gemeindesaal unter der Matthäuskirche an, das Kristen Albrecht und Ute Rotzinger ausrichteten und zu dem natürlich alle, insbesondere aber die Konfis mit ihren Eltern eingeladen waren. Im Anschluss daran feierte man gemeinsam einen Ostergottesdienst.
In dem Ostergottesdienst wurde die Neue Osterkerze angezündet.
Sabine und Ulf Schumann aus Erzingen begannen mit dem Gottesdienst das Fest ihrer Silbernen Hochzeit.
Gloria Kaiser (Violine) Gabriel Kaiser (Orgel) und Pfarrer Kaiser (Gitarre) sorgten für österliche Musik in dem Gottesdienst
Gruppenfoto der Konfi-Reisegruppe 2012 vor dem Dom zu Erfurt
Ganz im Zeichen der Taufe stand der Familiengottesdienst am 25. März 2012 um 11. 30 Uhr, in dem Pfarrer Dr. Kaiser Rafael Simon Haas aus Klettgau taufte (Foto: I. Mann).
v.l.n.rechts: Ilse Jehle, Irmgard Sterzenbach, Pfarrer Dr. Thomas O.H. Kaiser
Am vergangenen Sonntag Oculi, den 11. März 2012, wurden im Gottesdienst in der Erzinger Matthäuskirche zwei langjährige Mitarbeiterinnen verabschiedet: Im Namen des Kirchengemeinderates dankten Pfarrer Dr. Kaiser und Kirchengemeinderätin Kirsten Albrecht mit einem Blumenstrauß und einem Präsent der langjährigen Organistin Irmgard Sterzenbach für 42 Jahre im Dienste der Kirchenmusik. Ilse Jehle, die auch Mitglied im Kirchengemeinderat war, dankten sie für zehn Jahre als Kirchendienerin in der Lukas- und der Matthäuskirche. Die anwesenden Gemeindeglieder honorierten den Einsatz bei der Verabschiedung mit einem lang anhaltenden Applaus. Gloria Kaiser (Violine und Orgel) und Pfarrer Kaiser (Gitarre) sorgten in dem Abendmahlsgottesdienst für die musikalische Gestaltung. In Zukunft wird der Kirchendienst in der Gemeinde ehrenamtlich getätigt werden.
Der Gottesdienst am 19. Februar 2012 in der Matthäuskirche um 10.00 Uhr stand ganz im Zeichen von Fastnacht: Pfarrer Dr. Kaiser, langjähriger Fastnachtsprediger, hatte zu diesem Anlass seinen Narrenhut aufgesetzt und seine Predigt in Reimen formuliert. Sohn Gabriel an der Orgel hatte ebenfalls frohe, fastnächtliche Töne mitgebracht, was der versammelten närrischen Gemeinde, die Kaiser in seine Predigt mit einem `Narri-Narro´ mit einbezog, gut gefiel. Pfarrer Kaiser war in diesem Jahr auch wieder anderweitig unterwegs: Als Musiker des Küssaberger Fastnachtsquartett war er - inkognito - auf Einladung des Reckinger Narrenvereins auf der Bühne am Reckinger Bunten Abend zu hören. Der umtriebige Narrenverein unterstützt jedes Jahr das Familienopenair durch die kostenlose Zurverfügungstellung von Sonnenschirmen. Als kleines Dankeschön für diese Geste tritt ein Teil der `Dorfkapelle´ an Fastnacht in Reckingen auf - nicht zuletzt auf Initiative des Kadelburger Kirchengemeinderats, Mitglieds der `Dorfkapelle´ und Mitglied des Narrenvereins, Winfried Handke. Der Beitrag (und auch der vom vorigen Jahr) ist zu sehen auf youtube:
Zum Familiengottesdienst am 12. Februar 2012 hatte die Evangelische Kirchengemeinde eingeladen und junge Familien mit ihren kleinen Kindern waren der Einladung gefolgt. Brigitte Rogge erzählte die Geschichte vom sinkenden Petrus und setzte sie anschließend zeichnerisch ins Bild. Pfarrerin Andrea Kaiser legte sie kindgerecht aus. Brigitte Rogge (Gitarre) und Balthasar Kaiser (Geige) sorgten für die musikalische Gestaltung des fröhlichen Gottesdienstes.
Zum Gottesdienst in der Bergkirche waren am Sonntag Septuagesimae (70 Tage vor Ostern) alle Konfis mit ihren Eltern besonders eingeladen. Pfarrerin Andrea Kaiser leitete den Gottesdienst. Pfarrer Dr. Kaiser (Gitarre) sorgte mit Gloria Kaiser (Violine) und Gabriel Kaiser (Orgel) für dessen musikalische Gestaltung. Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war der spontan gebildete Konfi-Chor, der zusammen mit der Gemeinde einen Kanon sang. Ein anderer Höhepunkt war die Predigt: Pfarrerin Andrea Kaiser stellte Zusammenhänge zwischen dem vorgeschlagenen biblischen Wort aus dem Propheten Jeremia und den Spielberg-Filmen `Indiana Jones´ her, indem sie die biblischen Motive, die in den Filmen enthalten sind, zum Vorschein brachte. Ein dritter Höhepunkt war, als Gabriel Kaiser auf der Orgel die Titelmelodie der Indiana-Jones-Filme intonierte - was die Gemeinde und besonders die Konfis begeisterte! Zum Konfi-Eltern-Brunch trafen sich dann alle Konfis mit ihren Eltern am Sonntag, den 5. Februar 2012 nach dem Gottesdienst im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Kadelburg. Dort wurden in lockerer Atmosphäre die Themen Konfirmation, Wittenberg-Reise, Sommerfreizeit und das bevorstehende Konzert mit den `Prinzen´ besprochen.
Erstmals im Gottesdienst in der Matthäuskirche spielte die Gitarrengruppe der evangelischen Kirchengemeinde Kadelburg (Andreas Isele, Bärbel Götz, Christine Kaiser und Kurt Detken). Mit im Gepäck hatten die Gitarristen moderne Lieder, u. a. `Du bist das Licht der Welt´ und Hannes Waders `Nun, Freunde, lasst es mich einmal sagen´. Ihr Debut an der Orgel gab auch Gloria Kaiser, die zum ersten Mal in einem Hauptgottesdienst die Liturgie spielte. Irmgard Sterzenbach, die 42 Jahre lang (fast) jeden Sonntag an der Orgel zu hören war, hatte vor Weihnachten aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. In Zukunft werden die Erzinger Gottesdienste von unterschiedlichen Organistinnen und Organisten und weiteren Musikern begleitet werden; in der Lukaskirche in Grießen spielt Christel Mülhaupt wie gewohnt weiter.
Mit einem ganzen Bus voller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weiterer Interessierten der evangelischen Kirchengemeinden Klettgau und Kadelburg waren Pfarrerin Andrea Kaiser und Pfarrer Dr. Kaiser am 14. Januar 2012 ins Münster nach Schaffhausen gefahren. Sie waren der freundlichen Einladung von Münsterpfarrer Matthias Eichrodt gefolgt. Zum wiederholten Mal veranstaltete die Schaffhausener Christenheit beider Konfessionen eine `Nacht der Lichter´ in der Kirche, deren Ursprünge auf das Jahr 1049 zurückgehen. Eine Stunde lang wurde in der nach Taizé geschmückten Kirche in einer meditativen Atmosphäre die bekannten Lieder der Kommunität in Burgund gesungen. In diesem Jahr wurden die Klettgauer und Kadelburger Gäste persönlich von Matthias Eichrodt über´s Mikrofon begrüßt - was natürlich alle gefreut hat. Der Mitarbeiterausflug ist ein kleines Dankeschön an alle diejenigen, die sich in den Kirchengemeinden ehrenamtlich engagieren. Das Foto zeigt Pfarrer Matthias Eichrodt, Pfarrerin Andrea Kaiser und Pfarrer Dr. Thomas O. H. Kaiser im Gespräch.
Zum ökumenischen Neujahrsgottesdienst am 1. Januar 2012 versammelten sich die Klettgauer evangelischen, römisch-katholischen und alt-katholischen Christinnen und Christen um 17. 00 Uhr in der katholischen Kirche von Erzingen. "Wohin führt uns der Weg?" lautete das Thema des Gottesdienstes. Er begann mit drei Stimmen, die über Mikro aus dem Off der dunklen Kirche ertönten und drei aktuelle Fragen aufgriffen: den Weihnachtszirkus, der erstmals in der Region parallel zu den Gottesdiensten am Heiligen Abend veranstaltet wurde; das Problem, das vor allem die Jugendlichen dieser Tage haben: den Leistungsdruck und die Atemlosigkeit, den Zeitmangel; die skandalöse Radiowerbung "Weihnachten wird unter´m Baum entschieden" - das Evangelium wird zur Nebensache. Klettgaus katholischer Pfarrer Thomas Mitzkus führte liturgisch durch den Gottesdienst, der altkatholische Pfarrer Georg Blase hatte die Predigt. Pfarrer Dr. Kaiser ging in einer Besinnung am Anfang des Gottesdienstes auf die Jahreslosung für 2012 ein. Er sagte: "Liebe Gemeinde des ökumenischen Neujahrsgottesdienst! `Wohin führt uns der Weg?´ haben wir als Überschrift über den heutigen Gottesdienst gewählt. `Wohin führt uns der Weg?´ Im Rückblick können wir sagen, wohin uns der Weg 2011 geführt hat. Wir können gesellschaftlich und politisch sagen, wohin uns der Weg geführt hat. Wir können kirchlich sagen, wohin uns der Weg geführt hat. Und jeder von uns kann im Rückblick persönlich sagen, wohin ihn ihr oder sein Weg geführt hat. Im Rückblick auf das Jahr 2011 erscheint heute vieles klarer. Die Jahreslosung für das Jahr 2011 lautete: `Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.´ (Röm 12, 21) Das sind vor einem Jahr die biblischen Worte gewesen, die uns das Jahr 2011 über begleitet haben. Ganz unterschiedlich haben wir diese Worte erfahren. Ganz unterschiedlich sind sie uns begegnet. Ganz unterschiedlich konnten wir sie für uns anwenden, sind sie uns vielleicht Hilfe gewesen in der ein- oder anderen Situation. Die Jahreslosung für das Jahr 2012 lautet: `Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig´ (2. Korinther 12 ,9) Wohin führt uns unser Weg? Wohin führt uns, die wir an die Botschaft von Jesus von Nazareth und an Jesus Christus glauben, unser Weg? Ist es ein Weg der Klage über die Missstände in unserer Gesellschaft und unserer Kirche? Oder ist es eine konstruktive Herangehensweise an die Probleme, die uns erwarten? Als Gesellschaft weht uns der Wind ins Gesicht. Ich sage nur die Stichworte `Euro´, Schuldenkrise und `Rente ab 67´. Als Kirche weht uns der Wind ins Gesicht. Stichwort: Zirkusveranstaltung statt Gottesdienst am Heiligen Abend und `Weihnachten wird unter´m Baum entschieden´. In solchen Fällen versucht wirtschaftliches Denken die Kontrolle über die Bereiche unseres Lebens zu übernehmen - letztlich auch über unser Leben und über unsere Lebenszeit insgesamt. Was sagt uns die Bibel? Was sagt uns das Evangelium? Jesus sagt: `Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig´ (2. Kor 12, 9) Das heißt: Lass das Klagen. Der Glaube erweist sich als Halt, wenn Du ihn brauchst. Lass dich nicht unterkriegen. `Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.´ Und bläst dir auch der Wind ins Gesicht: Du bist nicht allein! Andere sind mit dir auf dem selben Weg unterwegs. Und die, die schwach erscheinen, haben in Wirklichkeit große Kraft. Darum lass das Klagen. Steck den Kopf nicht in den Sand! Geh die Probleme an! Es werden sich auch Lösungen finden. Vertraue darauf, dass du auf dem Weg des Glaubens richtig geführt wirst. Jesus von Nazareth gibt uns die Richtung vor! `Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes. Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.´ (Jesaja 9,1) Amen." Am Ende des Gottesdienstes sprachen die Mitglieder der Pfarr- und Kirchengemeinderäte die Fürbitten, auf die die Gemeinde antwortete. Für die evangelische Kirchengemeinde waren daran Brigitte Rogge und Ute Rotzinger beteiligt. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor `Just for Fun´ , der unter der Leitung von Dr. Markus T. Funck Stücke von John Rutter zu Gehör brachte (`Look at the world´, `I will sing with the spirit´ und `A clare benediction´). Dr. Funk begleitete auch die Gemeindelieder ausdrucksstark an der Orgel. Die Kollekte des Gottesdienstes ging wie im vergangenen Jahr an die Sozialstatton Klettgau-Rheintal. Nach dem Segen von Pfarrer Dr. Kaiser ging die ökumenische gottesdienstliche Gemeinde des Klettgaus in das Jahr 2012.